Grund

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Grund [grʊnt], der; -[e]s, Gründe ['grʏndə]:
1. <ohne Plural> [Stück] Land, Acker o. Ä. (das jmd. als Besitz hat):
auf eigenem, fremdem Grund; Grund und Boden (Grundbesitz).
Syn.: Feld, 2Flur (geh.), Grundstück.
Zus.: Baugrund.
2. <ohne Plural>
a) Boden eines Gewässers:
bei dem klaren Wasser kann man bis auf den Grund sehen; das Schiff lief auf Grund.
Syn.: Untergrund.
Zus.: Meeresgrund.
b) Boden eines Gefäßes:
die Teeblätter haben sich auf dem Grund der Kanne abgesetzt.
3. Ursache, Motiv für ein Verhalten:
ein einleuchtender, stichhaltiger Grund; es gibt keinen, nicht den geringsten Grund zur Aufregung; keinen Grund zum Klagen haben; die Gründe für die Tat sind unbekannt.
Syn.: Anlass, Argument, Beweggrund, Veranlassung.
Zus.: Entlassungsgrund, Hinderungsgrund, Krankheitsgrund, Scheidungsgrund.

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Grụnd 〈m. 1u
2. Boden, Unterlage
5. Senkung, Talsohle (Wald\Grund, Wiesen\Grund, Tal\Grund)
6. Boden eines Gewässers, Meeresboden
7. Boden eines Gefäßes
8. 〈Mal.〉 Hintergrund, Untergrund (Gold\Grund)
9. 〈fig.〉 Anfang, Ursprung, letzte Tiefe
11. Voraussetzung eines Gedankens, einer Aussage od. Handlung, Beweggrund, Veranlassung, Ursache
● ohne Angabe des \Grundes; das Gebirge hat viele Gründe und Schluchten; der Kaffeesatz hat sich auf dem \Grund der Kanne, Tasse abgesetzt; aus Gründen der Klugheit, der Moral, der Sparsamkeit, der Vorsicht; Taucher suchten den \Grund des Sees ab ● \Grund haben (im Wasser) noch stehen können; das hat schon seine Gründe (aber ich möchte nicht darüber sprechen); ich habe meine Gründe dafür; ich habe berechtigten \Grund anzunehmen, zu glauben, dass ...; du hast keinen \Grund zum Klagen; ich habe genügend \Grund zum Klagen; den \Grund zu einem Bau legen; der Schwimmer sucht \Grund Boden; dieser \Grund überzeugt mich nicht; den \Grund unter den Füßen verlieren (im Wasser) nicht mehr stehen können ● auf ebenem, festem, felsigem \Grund stehen; einleuchtende, schwerwiegende, stichhaltige, triftige, zwingende Gründe; feuchter, nasser, trockener \Grund; in einem kühlen \Grunde (Anfang eines Volksliedes); zureichender \Grund eine als gültig anerkannte Tatsache, auf der weitere Schlussfolgerungen aufgebaut werden können; zwingende Gründe hielten mich davon ab ● einer Sache auf den \Grund gehen 〈fig.〉 sie genau erforschen; ein Schiff gerät, stößt auf \Grund; ein Glas bis auf den \Grund leeren; bis auf den \Grund tauchen; etwas bis auf den \Grund zerstören völlig; der Stoff, die Tapete zeigt rote Rosen auf weißem \Grund; auf \Grund = aufgrund; etwas aus dem \Grunde seines Wesens heraus bejahen, erstreben, sagen wollen; aus diesem \Grund(e) ist es mir leider nicht möglich; aus guten Gründen habe ich abgelehnt; aus welchem \Grund tut er das?; der \Grund für diese Maßnahme wurde nicht angegeben; Gründe für etwas anführen, geltend machen; im \Grunde (genommen) letztlich, schließlich, eigentlich; im \Grunde meines Herzens bin ich froh, dass es so gekommen ist; ohne jeden \Grund sagte er plötzlich ab; es wird nicht ohne \Grund behauptet, dass ...; das hat er doch nicht ohne \Grund getan!; \Grund und Boden Grundbesitz; auf eigenem \Grund und Boden stehen; etwas in \Grund und Boden verdammen nichts Gutes daran lassen, es völlig ablehnen; sich in \Grund und Boden schämen sehr; jmdn. in \Grund und Boden reden so auf jmdn. einreden, dass ihm keine Zeit zum Überlegen bleibt; Gründe und Gegengründe; ein von \Grund auf anständiger Mensch durch u. durch anständiger M.; der im Krieg zerstörte Stadtkern wurde von \Grund auf neu gebaut völlig neu; eine Heilung von \Grund aus; das ist ein \Grund zum Feiern, Fröhlichsein; →a. zugrunde [<ahd. grund, engl. ground, idg. *ghrn-tu- „Sandboden“; zu idg. *gher- „scharf über etwas streifen, reiben“]

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Grụnd , der; -[e]s, Gründe [mhd., ahd. grunt, eigtl. = Zerriebenes, Gemahlenes]:
1.
a) <o. Pl.> Erdboden als Untergrund; Erdoberfläche, Boden:
sumpfiger, fester G.;
das Haus wurde bis auf den G. (bis aufs Fundament) abgerissen;
ein Loch in den felsigen G. bohren;
den G. zu etw. legen (die Grundlage, Voraussetzung für etw. schaffen u. damit beginnen: sie hat den G. zu dieser Wissenschaft, Politik gelegt);
in G. und Boden (zutiefst, sehr; völlig: sich in G. und Boden schämen);
jmdn. in G. und Boden reden (1. so lange u. heftig auf jmdn. einreden, dass es diese[r] schließlich aufgibt, Gegenargumente vorzubringen. 2. jmdn. nicht zu Wort kommen lassen);
etw. in G. und Boden wirtschaften (etw. wirtschaftlich völlig ruinieren);
von G. auf/aus (völlig, gänzlich, ganz und gar: etw. von G. auf erneuern, ändern);
zu -e gehen (zugrunde);
zu -e richten (zugrunde);
b) <o. Pl.> (veraltend, noch landsch.) Erdreich; [Acker]krume:
lehmiger, sandiger G.;
der G. ist zu schwer für die Pflanzen;
c) (bes. österr.) Grundbesitz; Grundstück:
sie wohnen, wirtschaften auf eigenem G.;
G. und Boden (Land-, Grundbesitz; seit dem frühen 15. Jh. bezeugter Ausdruck der Rechtsspr.: sie sitzt auf eigenem G. und Boden; der Wert meines G. und Bodens).
2. (geh. veraltend) kleines Tal, [Boden]senke:
ein waldiger, kühler, felsiger G.;
die Gründe und Schluchten des Gebirges.
3. <o. Pl.>
a) Boden eines Gewässers:
der moorige G. eines Tümpels;
die Schwimmerin suchte G., fand keinen G., hatte endlich wieder G. unter den Füßen;
bis auf den G. des Sees blicken können;
auf dem tiefsten G. des Meeres;
auf G. laufen, geraten (sich festfahren);
Ü im -e seines Herzens (geh.; im Innersten) verabscheute er diese Tat;
einer Sache auf den G. gehen (einen Sachverhalt zu klären suchen);
einer Sache auf den G. kommen (die wahren Ursachen, Motive für etw. herausfinden);
im -e [genommen] (bei genauer Betrachtung; genau genommen; eigentlich: im -e [genommen] hat er recht);
b) (geh.) unterste Fläche, Boden eines Gefäßes, Behälters:
auf dem G. des Fasses hat sich Zucker abgesetzt;
die Sachen fanden sich schließlich auf dem G. des Koffers (zuunterst im Koffer);
ein Glas bis auf den G. (vollständig) leeren.
4. <o. Pl.> einheitlich gestaltete od. wirkende Fläche, die den Hintergrund, den Untergrund für etw. bildet:
der G. der Tapete, des Stoffes ist gelb;
weiße Ringe auf blauem G.;
von dem dunklen G. hebt sich das Muster nicht ab.
5. Umstand, Tatbestand o. Ä., durch den sich jmd. bewogen fühlt, etw. Bestimmtes zu tun, od. der ein Ereignis od. einen anderen Tatbestand erklärt; Motiv, Beweggrund:
ein einleuchtender, hinreichender, schwerwiegender, triftiger, vernünftiger G.;
der wahre G. für sein Handeln war sein schlechtes Gewissen;
taktische, berufliche, politische Gründe sprachen dagegen;
was hat er als G. angegeben?;
Gründe für etw. vorbringen;
die Gründe des andern achten;
es besteht kein, gibt keinen G. zur Aufregung;
ich habe G., misstrauisch zu sein;
dafür habe ich meine Gründe;
keinen G. zum Klagen haben;
aus praktischen Gründen;
sie haben aus unerfindlichen, aus verständlichen Gründen abgesagt;
aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben;
aus gutem G.;
sie tat es aus dem einfachen G. (ugs.; einfach deshalb), weil sie ihn nicht kränken wollte;
ohne ersichtlichen G.;
auf G. (1, 2aufgrund);
zu -e liegen (zugrunde);
zu -e legen (zugrunde).

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I
Grund
 
[althochdeutsch grunt, eigentlich »Zerriebenes«, »Zermahlenes«],
 
 1) allgemein: 1) Erdboden, Erdoberfläche, Boden eines Gewässers; 2) Untergrund, Hintergrund; 3) Ursache, Anlass.
 
 2) bildende Kunst: Malgrund, Grundierung.
 
 3) Lederherstellung: Gneist.
 
 4) Philosophie: nach der Definition des Aristoteles dasjenige, woraus etwas ist (Seinsgrund) oder wird (Werdensgrund) oder erkannt wird (Erkenntnisgrund). A. Schopenhauer unterscheidet darüber hinaus in seiner Schrift »Über die vierfache Wurzel des Satzes vom Grunde« (1813) noch einen Grund des Handelns; der Mystiker J. Böhme und im Anschluss an ihn F. W. J. Schelling sprechen vom Un-Grund und Ur-Grund in Gott, M. Heidegger vom Sein als Ab-Grund. Oft wird Grund (griechisch arche) nicht klar unterschieden von Ursache (griechisch aitia, lateinisch causa) und Prinzip (lateinisch principium).
 
In logischer Hinsicht bezeichnet Grund als Erkenntnisgrund (griechisch logos, lateinisch ratio) dasjenige, durch dessen Gültigkeit die Gültigkeit einer Erkenntnis beziehungsweise eines Urteils ausweisbar ist, sei es durch unmittelbare Einsicht (Evidenz) in die Sache, sei es, dass ein Satz zwingend aus anderen bereits bewiesenen Sätzen als Folge (lateinisch consecutio) hervorgeht.
 
In ontologischer Hinsicht liegt der Grund als Seinsgrund (Realgrund, Sachgrund) im Seienden selbst; er bezeichnet den Inbegriff der Seinsbedingungen, die reale Ursache eines Geschehens (lateinisch causa) oder den psychologischen Beweggrund eines Wollens, Handelns und Schaffens (das Motiv).
 
Der logisch-ontologische Satz vom zureichenden Grunde, den G. W. Leibniz dem Satz vom Widerspruch (Principium Contradictionis) zur Seite stellte, besagt: Nichts ist ohne Grund; alles hat seinen zureichenden Grund.
 
 
R. Laun: Der Satz vom Grunde (21956);
 M. Heidegger: Der Satz vom G. (71992);
 M. Heidegger: Das Wesen des G. (81995).
 
 5) Recht: Begründung.
 
II
Grụnd,
 
1) Norbert, auch N. Grụndt, böhmischer Maler, * Prag 4. 12. 1717, ✝ ebenda 17. 7. 1767; hielt sich 1738-51 in Wien auf. Reisen nach Italien (v. a. Venedig) und Deutschland sowie durch Kupferstiche vermittelte Einflüsse des französischen Rokoko waren grundlegend für seine kleinformatigen Landschafts-, Genre- und Schlachtenbilder, die sich durch eine treffende Wiedergabe des Atmosphärischen auszeichnen.
 
 2) Peter, Architekt, * Pfungstadt 15. 11. 1892, ✝ Darmstadt 26. 1. 1966; war 1923-33 in Dortmund tätig, wo er 1929/30 die Nikolaikirche, eine der ersten Sichtbetonkirchen, baute. 1933-38 war er Direktor der Kunstakademie in Düsseldorf, 1947 wurde er Oberbaudirektor in Darmstadt. Grund war bestrebt, Tradition mit moderner Bautechnik in Einklang zu bringen und die Landschaft in seine Gestaltungen einzubeziehen.
 
Weitere Werke: Industrie- und Handelskammer in Dortmund (1929); Stadion in Darmstadt (1950-52); Kaufhof in Frankfurt am Main (1951).

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Grụnd, der; -[e]s, Gründe [mhd., ahd. grunt, eigtl. = Zerriebenes, Gemahlenes]: 1. a) <o. Pl.> Erdboden als Untergrund; Erdoberfläche, Boden: sumpfiger, fester G.; man ... tappte auf dem weglosen G. (Gaiser, Jagd 70); das Haus wurde bis auf den G. (bis aufs Fundament) abgerissen; ein Loch in den felsigen G. bohren; *den G. zu etw. legen (die Grundlage, Voraussetzung für etw. schaffen u. damit beginnen): sie hat den G. zu dieser Wissenschaft, Politik gelegt; in G. und Boden (zutiefst, sehr; völlig): sich in G. und Boden schämen; er hat sie in G. und Boden verdammt; jmdn. in G. und Boden reden (1. so lange u. heftig auf jmdn. einreden, dass es dieser schließlich aufgibt, Gegenargumente vorzubringen. 2. jmdn. nicht zu Wort kommen lassen); etw. in G. und Boden wirtschaften (etw. wirtschaftlich völlig ruinieren); von G. auf/aus (völlig, gänzlich, ganz u. gar): etw. von G. auf erneuern, ändern; ∙ aus dem G. (völlig, gänzlich; von Grund auf): die Musik bezähmt die wilde Leidenschaft, ... heilt die Milzsucht aus dem G. (Wieland, Musarion 949 ff.); b) <o. Pl.> (veraltend, noch landsch.) Erdreich; [Acker]krume: lehmiger, sandiger G.; der G. ist zu schwer für die Pflanzen; an ihren Stiefeln klebt der nasse G.; c) (bes. österr.) Grundbesitz; Grundstück: Der nachbarliche G. war noch unverbaut (Doderer, Wasserfälle 141); Die Tschechen geben ihren G. jetzt billiger her (Bieler, Mädchenkrieg 359); sie wohnen, wirtschaften auf eigenem G.; Im Landkreis Rottal-Inn steht ... ein Bauernhof mit neun Hektar G. (Wimschneider, Herbstmilch 5); *G. und Boden (Land-, Grundbesitz; seit dem frühen 15. Jh. bezeugter Ausdruck der Rechtsspr.): sie sitzt auf eigenem G. und Boden; der Wert meines G. und Bodens; ∙ liegender G. (↑Liegenschaft a, Grundstück, Grundbesitz; im Ggs. zur fahrenden Habe [↑Habe]): Geld muss ich haben, also verkauft nur einige liegende Gründe, lieber Rentmeister (Immermann, Münchhausen 88). 2. (geh. veraltend) kleines Tal, [Boden]senke: ein waldiger, kühler, felsiger G.; die Gründe und Schluchten des Gebirges; Die Pflanze wuchs ... namentlich in dem stillen -e, wo er sie ... zuerst gesehen (Th. Mann, Zauberberg 537). 3. <o. Pl.> a) Boden eines Gewässers: der moorige G. eines Tümpels; die Schwimmerin suchte G., fand keinen G., hatte endlich wieder G. unter den Füßen; Da hatte der Anker G. gefasst und schlierte durch den Schlamm (Schnabel, Marmor 86); der See war so klar, dass man bis auf den G. blicken konnte; auf dem tiefsten G. des Meeres; Schlammwolken, die aus dem G. des Weihers aufwirbeln (Gaiser, Jagd 39); Das Schiff lag mit dem Kiel auf dem G. (Schnabel, Marmor 36); ein feindliches Schiff in den G. bohren (geh.; versenken); auf G. laufen, geraten (sich festfahren); Ü im -e seines Herzens (geh.; im Innersten) verabscheute er diese Tat; *einer Sache auf den G. gehen (einen Sachverhalt zu klären suchen); einer Sache auf den G. kommen (die wahren Ursachen, Motive für etw. herausfinden); im -e [genommen] (bei genauer Betrachtung; genau genommen; eigentlich): im -e [genommen] hat er Recht; In Deutschland hat Vergil ... im -e nie den Ruhm des ersten und größten Dichters erlangt (Fest, Im Gegenlicht 259); b) (geh.) unterste Fläche, Boden eines Gefäßes, Behälters: auf dem G. des Fasses hat sich Zucker abgesetzt; die vermissten Sachen fanden sich schließlich auf dem G. des Koffers (zuunterst im Koffer); ein Glas bis auf den G. (vollständig) leeren. 4. <o. Pl.> einheitlich gestaltete od. wirkende Fläche, die den Hintergrund, den Untergrund für etw. bildet: der G. der Tapete, des Stoffes ist gelb; weiße Ringe auf blauem G.; von dem dunklen G. hebt sich das Muster nicht ab; ∙ Hier standen rings, im -e (im Hintergrund), Leibtrabanten (Kleist, Krug 7). 5. Umstand, Tatbestand o. Ä., durch den sich jmd. bewogen fühlt, etw. Bestimmtes zu tun, od. der ein aus ihm folgendes Ereignis od. einen aus ihm folgenden anderen Tatbestand erklärt; Motiv, Beweggrund: ein einleuchtender, hinreichender, schwerwiegender, triftiger, vernünftiger G.; der wahre G. für ihr Handeln war ...; taktische, berufliche, politische Gründe sprachen dagegen; was hat er als G. angegeben?; Gründe für etw. vorbringen; die Gründe des andern achten; es gibt keinen, nicht den geringsten G. zur Aufregung; ich habe G., misstrauisch zu sein; Darmstadt hatte ... allen G. zur Freude (Kicker 6, 1982, 40); dafür habe ich meine Gründe; die wackeren Männer ... werden ... schon ihre guten Gründe gehabt haben (Reich-Ranicki, Th. Mann 253); keinen G. zum Klagen haben; es besteht kein G. zur Aufregung; aus praktischen Gründen; sie haben aus unerfindlichen, aus verständlichen Gründen abgesagt; aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben; aus gutem G.; sie tat es aus dem einfachen G. (ugs.; einfach deshalb), weil ...; ohne ersichtlichen G.; Später, ... als er rasch und freilich nicht ohne G. zu einem der meistgeachteten ... Schriftsteller aufsteigen konnte (Reich-Ranicki, Th. Mann 109); *auf G. (↑aufgrund); aus diesem kühlen -e (ugs. scherzh.; ganz einfach aus diesem Grund; deshalb); ∙ auf den G. (auf Grund): ... den Kohlhaas ... auf den G. neuer Vergehungen zu stürzen (Kleist, Kohlhaas 73); zum -e liegen (zugrunde liegen): es schien dieser Nachricht ein Irrtum zum -e zu liegen (Kleist, Kohlhaas 61).

Universal-Lexikon. 2012.

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